Qi - die Lebensenergie (sprich: Tschie)
Nach Auffassung der Tradition des alten China wird von einer allumfassenden Lebenskraft bzw. Lebensenergie ausgegangen, die als das Qi bezeichnet wird. Der Begriff Qi meint jedoch wesentlich mehr, als die deutsche Übersetzung „Lebensenergie“ beinhaltet.
Wir Westeuropäer verstehen unter Lebensenergie zunächst, dass wir innerlich die Kraft verspüren, mit den Anforderungen des Alltags souverän umgehen zu können. Wir verbinden damit die Fähigkeit, auch in Stress-Situationen gelassen zu reagieren, eine gewisse Beständigkeit in unserem Handeln an den Tag zu legen oder aus Stimmungstiefs rasch wieder hochzukommen.
Wenn wir den Begriff weiter fassen, bringen wir die Lebensenergie in Beziehung zu einer umfassenden Energie, die uns trägt und unserem Leben Sinn gibt – ganz gleich, ob wir diese Kraft Gott, Energie des Universums oder den Urgrund allen Seins nennen.
In der Tradition der chinesischen Kultur wird das Wort Qi wesentlich umfassender gebraucht. Qi stellt die einzige konstante Wirklichkeit dar. Das Qi durchströmt ständig alles Lebende. Es ist die ordnende Kraft des gesamten Universums und erwächst aus dem dem ständigen Wechselspiel des Yin und Yang und aus dessen Einheit und Verschmelzung. Erst wenn diese beiden Kräfte sich in perfekter Harmonie befinden, ist auch das Fließen des Qi im Körper ausgeglichen und harmonisch.
Qi ist überall gegenwärtig: Das Qi der Erde trägt das Haus, das Qi der Mutter sorgt sich um das Kind, das Qi der Leber verteilt das Blut im Körper, das Qi der Sonne trägt zum Wachstum der Pflanzen bei ...
In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird u. a. zwischen Atem-, Nahrungs-, Grund-, Abwehr-, Blut- und Geistesenergien differenziert, die ihrerseits als komplexe Systeme von verschiedenen Faktoren wie zeitbezogenen Rhythmen, Intensitäten des Energieflusses u. a. beeinflusst werden. Der Umlauf der Lebenskraft verläuft keinesfalls stetig, sondern zyklisch: morgens anders als am Abend, tagsüber anders als in der Nacht.
Das Qi durchfließt ständig alles Lebende, sammelt sich in den Organen und durchströmt ständig Energieleitbahnen, die sogenannten Meridiane.
Dass man der Wirkung des Qi schon immer großes Interesse entgegenbrachte, liegt in der Natur des Menschen. Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) beispielsweise befasst sich schon immer mit der Harmonisierung und Stärkung des Qi im menschlichen Körper, das Feng Shui thematisiert die Beziehung des Menschen zu seiner Umwelt.
Unsere naturwissenschaftliche Denkweise, die das Qi analysieren und dessen Struktur bestimmen möchte, ist dem traditionellen chinesischen Denken fremd. Wichtig ist allein: Das Qi existiert.
Aus Sicht dieser Denkweise wurde SEYROMIS geschaffen. SEYROMIS bringt durch seine Schwingungsenergien alle Voraussetzungen mit, um diese Lebensenergie zum Fließen zu bringen und bestehende energetische Disharmonien und Disbalancen positiv zu beeinflussen.
